Der Generalsekretär der WEA lädt Allendorfer Sänger zur Holocaust-Gedenkveranstaltung in Yad Vashem in Jerusalem ein
Hierbei haben Vertreter der Allianz, einem Zusammenschluss von 600 Millionen Christen weltweit, zwei Kränze in der Gedenkstätte in Jerusalem niedergelegt. Bei der Gedenkfeier anwesende Israelis hatten die beiden Mittelhessen darum gebeten, dass sie am nächsten Tag das Lied nochmals bei einer weiteren Gedenkfeier einer jüdischen Gruppe singen. Dieser Einladung kamen sie gerne nach.
Zum Programm der sechstägigen Reise ins Heilige Land gehörte auch ein Empfang durch den israelischen Staatspräsidenten Jitzchak Herzog. Dieser sei gerührt gewesen von dem Engagement von Fietz. „Die Reise war ein bewegender Moment für mich, einer meiner Höhepunkte im Leben“, fasst der 75-Jährige seine Eindrücke zusammen. „Hitler und seine Schergen haben Fürchterliches getan und vor 80 Jahren auf der Wannseekonferenz die Ausrottung der Juden beschlossen“, sagte Siegfried Fietz. Ihn freue es, dass er nun 80 Jahre danach mit seinen Liedern etwas zur Versöhnung beitragen könne.