Über den Schiffbruch der Exegese und die Rettung des Apostels auf Kephallenia
Seit dem Aufkommen der Bibelkritik gilt vielen die Schiffsreise des Paulus nach Rom als Beispiel für die historische Unzuverlässigkeit der Apostelgeschichte. Die Insel „Melite“ (Apg 28,1) schien unauffindbar, Malta galt als schlechter Ersatz. Heinz Warneckes Forschungsschwerpunkt ist historische Geografie und antike Seefahrtsgeschichte. Ist die in der Apostelgeschichte genannte Insel „Melite“ wirklich die Insel Malta, oder sprechen die Befunde eher für die Insel Kephallenia? Der Autor bringt überraschende Beweise für die Glaubwürdigkeit der Bibel.
„Professoren nennen es ein ‚Jahrhundertereignis der Theologie‘. Ein Außenseiter beschämt die ganze Zunft, indem er einen hundertjährigen Irrtum über die Romfahrt des Apostels Paulus widerlegt. Dafür wurde er zum Doktor promoviert – ein einzigartiger Akt.“
Die Wochenzeitung DIE ZEIT
„Die frühen Christen wußten es anders. Sie vertrauten der Apostelgeschichte des Lukas, und sie hielten alle Paulusbriefe für echt. Doch die Stimme der frühen Christenheit hat für die moderne historisch-kritische Schule kein Gewicht. So könnte es vergeblich erscheinen, gegen die ablehnende Haltung jener Fachvertreter anzugehen. Glücklicherweise ist Heinz Warnecke mutig genug, es dennoch zu wagen.“
Prof. Dr. Dr. h.c. Walther Hinz
(Altorientalist und Entzifferer der elamitischen Strichschrift)
Bibliografische Angaben
- Heinz Warnecke. Paulus im Sturm: Über den Schiffbruch der Exegese und die Rettung des Apostels auf Kephallenia. VTR: Nürnberg, 2000. 183 S. ISBN: 978-3-933372-29-1.